Präventionsrat Stadthagen   

 
 
 
Aktuell   

Aktionstage 2009

Die Workshops:
 
Gewaltfreies Miteinander
Wen-Do für Mädchen
Werdet ein Team ein Trainingslager für Jungen
Mandala – Kunst als Selbsterfahrung
Spannung zwischen Bäumen für Mädchen
Reporter unterwegs!
Kampf und Abenteuerspiele für Jungen

Gewaltfreies Miteinander

In diesem Workshop wird gelernt wie man ohne Gewalt miteinander umgeht. Wie man zum Beispiel friedlich mit Wut, Ärger und Enttäuschung umgeht.


Wie sprechen Giraffen?
Ein Bericht von
Michelle und Mareile

Ein Interview
Ein Interview von
Jan-Luca und Faret

Wen-Do für Mädchen
Wen-Do ist ein speziell für Mädchen und Frauen entwickeltes Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungs-programm. Durch die gelernten Techniken erhalten die Mädchen ein gestärktes Selbstbewusstsein.

Starke Mädchen
Ein Bericht von
Anna-Maria und Mareile

 

Was ist Wen-Do?
Ein Interview von
Jan und Michelle

Kampf und Abenteuerspiele für Jungen
Hier lernen Jungs spielerisch Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Abenteuer, Rangeln, Raufen und das Bestehen von Herausforderungen versprechen Spaß und Action.

Überleben im Wald
Ein Bericht von Jan und Firat

Ein Baum, 8 Jungs
Ein Bericht von Jan und Firat

Die letzte Überlebenden
Ein Bericht von Jan und Firat

Werdet ein Team ein Trainingslager für Jungen
Hier lernen Jungs spielerisch im Team zusammen zu Arbeiten. Dieses Programm verspricht viel Spaß.

Vertrauen macht stark
Ein Bericht von
Anna-Maria und Mareile



Wozu Teamarbeit?
Ein Interview von
Jan und Michelle

Mandala Kunst als Selbsterfahrung
Hier lernen die Kinder wie man ein hübsches Mandala erstellt .Das Mandala wird mit den Materialien des Waldes erstellt und eröffnet spannende Möglichkeiten der Umsetzung.

Kunst zur Entspannung
Ein Bericht von
Luca-Marie, Leonie und Paula



Was ist ein Mandala?
Ein Interview von
Jan und Michelle

Reporter unterwegs !
In diesem Workshop werden die Kinder an moderne Medien herangeführt, indem sie selbst filmen, Interviews führen und ihr Material eigenständig schneiden. Anschließend werden die Arbeiten im Internet veröffentlicht.


Wo kommt der Strom her?
Ein Bericht von
Luca-Marie, Leonie und Paula

Was tut man im Medienbus?
Ein Bericht von dem
Medienbus-Team

 

Und sonst....


Das Chaosspiel

Ein Bericht von Jan-Luca


Auf dem Berge
Ein Interview von
Paula, Leonie und Luca-Marie

Spannung zwischen Bäumen für Mädchen
Hier erleben die Girls spannende Aufgaben im Niedrigseilgarten. Dabei lernen sie ihre Kraft genau kennen.


Wer ist da?
Ein Bericht von
Anna-Maria und Mareile


Seilschaften
Ein Bericht von
Anna-Maria und Mareile

Was tun Sie hier?
Ein Inerview von
Jan und Michelle

   
     

Wut ohne Gewalt überwinden

Aktionstage zu Prävention
„Es geht auch ohne Gewalt“ – unter diesem Motto hat der „Wir Plus Präventionsrat Stadthagen“ zu Workshops eingeladen. Drei Tage lang setzten sich Schüler und Lehrer im JBF-Centrum auf dem Bückeberg mit Gewaltprävention auseinander.
STADTHAGEN. Das Workshop-Angebot war bunt gemischt. Um gewaltlose Möglichkeiten, mit Wut, Ärger und Enttäuschung umzugehen – darum drehte sicheines der insgesamt sieben Schülertrainings.
„Wie kriege ich es hin, so zu sprechen, dass kein Streit eskaliert?“, lautete eine zentrale Frage, gestellt von den beiden Leiterinnen Ute Maibaum und Heike Zadim. Gearbeitet wurde unter anderem mit Rollenspielen.
Während eines Trainingslagers für Jungen galt es, Teamgeist zu entwickeln. Stephan Kuckuck stellte die Schüler vor Aufgaben, die nur durch Zusammenarbeit, Vertrauen, Zuhören und Aufmerksamkeit gelöst werden konnten. Manchmal dauerte es eine Weile, bis das Team die Herausforderungen meisterte. „Wen-Do“ ist ein speziell für Mädchen und Frauen entwickeltes Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungsprogramm. Die Schülerinnen lernten unter anderem Schläge und Tritte. Für weniger bedrohliche Situationen wurde ihnen gezeigt, wie man sich mit Worten zur Wehr setzt. Um Entspannung und die Herstellung einer inneren Ordnung ging es in dem Kurs „Mandala – Kunst als Selbsterfahrung“. Ohne Stress und unnötige Ablenkungen bestückten die Schüler Bodenmandalas mit diversen Materialien und Objekten.
In einem Niedrigseilgarten erlebten Mädchen ihre eigenen Stärken und die Kraft der Gruppe. Gefragt waren Kooperation und enger Zusammenhalt. Es wurden Seile überquert, die zwischen Bäumen gespannt waren. Ausgerüstet mit modernster Kameratechnik erkundete eine Schülergruppe das Gelände und die Seminare. Danach ging es in den mit vielen Computern ausgestatteten „Fluxus-Medienbus“. Hier wurden die Bilder, Filme und Interviews zu spannenden Reportagen zusammengeschnitten, die später auf der Internetseite von „Wir Plus“ veröffentlicht werden sollen. Ein weiteres Training bot Kampf- und Abenteuerspiele für Jungen mit dem Ziel, gemeinschaftlichen und respektvollen Umgang zu erleben. Ein Workshop für Lehrer beleuchtete die Chancen und Gefahren im Umgang mit den Neuen Medien.
Bereits zum siebten Mal wurden die Aktionstage ausgerichtet. Es nahmen 70 Schüler (4. bis 6. Klasse) und acht Lehrer von acht Stadthäger Schulen teil. Ausgewählt wurden die Kinder zum Teil von den Klassenlehrern. Teilnehmer waren sowohl besonders engagierte Schüler als auch solche, die besonderer Förderung bedürfen.

Schaumburger Nachrichten 12.10.09 | Text + Foto:han


Es geht – auch ohne Gewalt – Aktionstage 2009

Die gewaltpäventiven Aktionstage 2009 des Präventionsrates
finden vom 28. – 30. September
„Es geht – auch ohne Gewalt“
statt.

Teilnehmen werden wieder Schülerinnen und Schüler aller allgemeinbildenden Schulen der Jahrgangsstufen 4 – 6 aus Stadthagen. Die Aktionstage finden wie gewohnt auf dem jbf-centrum Bückeberg in Obernkirchen statt.
Wieder warten auf die Schülerinnen und Schüler interessante Workshops – dieses Jahr u. a. zum ersten Mal ein Niedrigseilangebot für Mädchen und ein Teamtraining für Jungen.

Hier eine Workshopübersicht:

Ws 1: Gewaltfreies Miteinander
„Ständig verstecken MitschülerInnen meinen Füller. Immer werde ich beschuldigt, wenn es in der Pause zu Streit kommt. Bin ich froh, dass die anderen heute mal nicht über mich lästern.“Solche und ähnliche Situationen kennt wohl jeder von uns und oft werden wir nur noch wütender, wenn uns niemand richtig zuhört und nur gute Ratschläge verteilt oder gar entscheidet, wer Recht und wer Unrecht hat.In diesem Workshop wollen wir mit Situationen arbeiten, die in unserem Alltag immer wieder zu Streit führen, und Möglichkeiten ausprobieren, mit Wut, Ärger und Enttäuschung anders umzugehen als mit Gewalt.
Ute Maibaum, Heike Zadim

Ws 2: WEN-DO für Mädchen
WEN-DO ist ein speziell für Mädchen und Frauen entwickeltes Selbstverteidigungs-und Selbstbehauptungs-programm. Ihr trainiert Techniken für die körperliche Selbstverteidigung, genauso wie sich trauen, diese auch im Notfall einzusetzen.In Rollenspielen werden unangenehme und bedrohliche Situationen nachgestellt und geübt, darauf selbstbewußt zu reagieren.“Der meint das ja nicht so...Das ist doch nicht schlimm.. Sei doch nicht so empfindlich...Der ist doch sonst so nett...“, das sind Sätze, die dazu beitragen, dass das eigene Unbehagen nicht ernst genommen wird. Hier sollt Ihr lernen, Eurer Wahrnehmung wieder mehr zuzutrauen. Außerdem werden noch Wege geübt sich gegenseitig zu unterstützen: Eine für alle! - Alle für eine!
Ira Morgan

Ws 3: Werdet ein Team – ein Trainingslager für Jungen
Nicht nur beim Fußball kommt es auf den Teamgeist an(„elf Freunde müsst ihr sein“), überall im Leben ist Zusammenarbeit gefragt. Doch was ist Teamarbeit? Müssen wir wirklich Freunde sein, um zusammen zu arbeiten? Willst du das herausfinden, dann melde dich bei diesem Trainingslager an.Es erwarten dich viele Spiele, neue Erfahrungen und viel Spaß.
Stephan Kuckuck (Kucki), Wunstorf

WS 4: Mandala – Kunst als Selbsterfahrung
Dieser Workshop beschäftigt sich mit der Gestaltung eines Bodenmandalas. Die Bedeutung eines Mandalas besteht in der Herstellung einer inneren Ordnung z.B. nach konfliktreichen, chaotischen Situationen,d.h. die Herstellung eines Mandalas wirkt beruhigend, wird deshalb als Meditationsobjekt benutzt. Das Mandala wird mit den Materialen des Waldes gestaltet und eröffnet spannende Möglichkeiten der Umsetzung.
Bärbel Kramer, bildende Künstlerin, Stadthagen

Ws 5: Spannung zwischen Bäumen für Mädchen
In diesem Workshop werden wir zusammen mit anderen Mädchen bei Spielen und spannenden Aufgaben im Niedrigseilgarten gemeinsame Erlebnisse und viel Spaß haben. Wir werden zwischen Bäumen gespannte Seile überqueren und andere abenteuerliche Herausforderungen meistern. Dabei erleben wir unsere Stärken, die Kraft der Gruppe und uns selbst auf neue Weise. Wald-/wasserfeste Kleidung und Schuhe sind dringend erforderlich!
Elenore Feldmann, Stadthagen

Ws 6: Reporter unterwegs!
In diesem workshop wird während der Aktionstage über diese aus dem „FLUXUS-Medienbus“ berichtet. Hier werdet ihr selbst Bilder, Interviews, Interessantes und mehr fertigen und per Internet veröffentlichen. Hier kann man in die digitale Bildbearbeitung schnuppern und die eigene Webdarstellung selbst herstellen. Computerkenntnisse sind hilfreich aber nicht vorausgesetzt.
George Speckert, Fluxus

Ws 7: Kampf- und Abenteuerspiele für Jungen
Wir erleben Gemeinschaftlichkeit und respektvollen Umgang miteinander, Abenteuer, Rangeln und Raufen, magische Augen, persönliche Erfolge, Fairness, Stärken und Schwächen, Mut und Angst, Bestehen von Herausforderungen, Verantwortung für sich und andere und dabei – ganz viel Spaß.Wetterfeste Kleidung bzw. Schuhe erforderlich!!
Andree Schinke, Erlebnispädagoge

 


Weltkindertag in Stadthagen 2008

Der Präventionsrat hat das Fest organisiert.

Einmal Apfelprinz sein

«Markttreiben und Sonnenschein haben der Kreisstadt am Sonnabend einen bunten und fröhlichen Kindertag mit guter Resonanz beschert. Ein Apfel-Fest mit zahlreichen Aktionen organisierten Stadthäger Institutionen anlässlich des Weltkindertags auf dem Stadthäger Marktplatz – und die wurden nicht nur von Kindern gut angenommen. »«Stadthagen. »„Ich wünsche mir ein Pferd“ – dieser und viele andere Kinderträume schmückte der Apfelwunschbaum, den die Kindergärten Wendthagen und Obernwöhren für die Hauptpersonen des Tages bereit hielten. Auf buntem Tonkarton konnte jedes Kind seinen Wunsch aufschreiben und am Baum befestigen, der trotz des vielen Trubels schon von weitem auf dem Marktplatz zu sehen war. Die Kombination von Wochemarkt, gutem Wetter und Kinderaktionen lockte viele Besucher in die Kleinstadt. „Es ist eine Bereicherung für unseren tollen Wochenmarkt“, freute sich Heike Klenke von der „Alten Polizei“. Gemeinsam mit dem Präventionsrat Stadthagen „“ kürte sie an diesem Tag unter anderem Jasper aus Bückeburg zum Apfelprinzen. Der Siebenjährige erriet durch eine Sitzprobe, unter welchem Kissen sich das Obst versteckt hatte und durfte dafür ein paar Minuten lang die Krone aufsetzen. Überhaupt kam an dem Apfel an diesem Tag niemand vorbei. So freuten sich die Organisatoren besonders über die Äpfel-Spenden der Marktleute, die das Fest auf diese Art unterstützten. Dass Apfelschälen auch Spaß machen kann, fand beispielsweise Arne heraus. Am Stand des Kindergarten „Jägerhof“ ließ sich der Siebenjährige das Obst in Spiralenform schneiden und freute sich über diese ganz andere Art des Apfelessens. „Damit essen selbst Kinder Äpfel, die sonst keine anrühren“, erklärte Karo Stalze vom „Jägerhof“. Tatsächlich war die Obstsorte an diesem Tag im wahrsten Sinne des Wortes in „aller Munde“. Ratespiele, Medaillons aus Apfelkernen und Perlen – vieles hatten sich die Organisatoren ausgedacht, um den Kindern einen schönen Tag zu bereiten. Auch ihr Wissen konnten die Heranwachsenden testen: So fragte Eva von Löbbecke-Lauenroth vom Büro für angewandte Biologie, welcher Apfel am meisten Vitamin C enthält? Als wahrer Profi stellte sich dabei die achtjährige Marleen heraus. Geschickt tunkte sie die Apfelraspel in Essig-, Zitrone- und Vitamin-C-Lösungen und durfte schließlich ihren Namen samt ausgesuchter Apfelsorte Ingol in die Liste eintragen. „Ganz nebenbei haben wir auch schon herausgefunden, dass Zitrone die Farbe löst, also bei Fruchtsalat besser keinen Zitrone dazugeben, wenn die Farbe erhalten bleiben soll“, freute sich Löbbecke-Lauenroth. Da spitzten auch Mütter und Großmütter die Ohren. wil
22.09.2008 / SN Seite 8 Ressort: STHG

Weitere Bilder finden Sie in einer Fotogalerie unter: www.sn-online.de


Präventionsrat unterstützt Speedscoccer in Stadthagen
Zum dritten Mal organisierte das Schuh- und Sporthaus Kreft zusammen mit dem Präventionsrat den Pumascoccercup in Stadthagen.


6. Stadthäger Stadtkonferenz

Geballte Power für Kinder und Jugendliche
Teilnehmer der Stadtkonferenz setzen auf verbindliche Strukturen / Am "runden Tisch" weiterarbeiten

STADTHAGEN (mr). Birgit Böhm, Mitarbeiterin in der Region Hannover, ist angenehm überrascht: Soviel "geballte Power" habe sie in einer Kommune selten gesehen – und sie hat als Prozess- und Regionalentwicklungsplanerin im Raum Hannover schon einige Städte und Gemeinden kennengelernt.
Zum sechsten Mal trafen sich Vertreter aus Politik, Stadt, Vereinen und Institutionen zur "Stadtkonferenz", um das Thema "Kinder und Jugendliche in Stadthagen" ins Visier zu nehmen und ihre Arbeit mit ihnen und bisherigen Angebote für sie zu reflektieren. In Arbeitsgruppen stellten die rund 40 Teilnehmer der Stadtkonferenz ihre Ziele, Verbesserungsvorschläge und Visionen zusammen.
Das Engagement sei groß, äußert Böhm. Sie stelle eine hohe Motivation fest. Auch der gute Mix der Teilnehmer von Jugendlichen über Menschen mit Migrationhintergrund bis hin zu Vertretern aus Politik und Stadt sei außergewöhnlich, lobt sie.
Die gute Beteiligung nimmt auch der Gastgeber, der Präventionsrat "Wir plus", sehr positiv auf. Ein wichtiger Aspekt sei, so Thomas Pawlik, die vorhandenen Angebote und Aktivitäten für Kinder und Jugendliche zu vernetzen. Transparenz, mehr Verbindlichkeit und damit einhergehend ein Controlling sind wichtige Schlüsse, die unterm Strich von den Teilnehmern gezogen worden sind, fasst Pawlik zusammen. Diese verbindlichen Strukturen gelte es gemeinsam zu entwickeln und festzulegen. Ein "runder Tisch" ist geplant. Ziel: Von Anfang an entwickeln und arbeiten alle gemeinsam, die sich für Kinder und Jugendliche engagieren.
Der Wunsch einer Homepage für Kinder und Jugendliche, auf der sie alle Angebote für sich finden, wurde geäußert. Die Zusammenarbeit zu und zwischen den Schulen müsse ausgebaut werden, befanden die Arbeitsgruppen. Das Angebot des "Mitternachtssports" erweitern und auf jüngere Zielgruppen ausdehnen, war bereits ein konkreter Vorschlag, der erörtert wurde.
Viele Ideen und Impulse haben die Teilnehmer einen Samstag lang in der Volkshochschule bei schönstem Sonnenwetter zusammengetragen. (Das sei auch etwas Besonderes, habe Böhm schon Situationen erlebt, in denen verantwortliche Vertreter ein Treffen am Wochenende verweigerten.) Nun gilt es, sie in konkrete Projekte umzusetzen und die "Teamarbeit" fortzusetzen.

Schaumburger Wochenblatt vom 07.06.08 | Foto: mr


Tag der Familie am 15. Mai 2008

Das Bündnis für Familien in Stadthagen und ihre Mitgliedsorganisationen zeigten anlässlich des „Tag der Familie“ Präsenz auf dem Marktplatz mit vielen interessanten Aktionen.
Auch der Präventionsrat beteiligte sich mit einem aktiven Angebot an die Stadthäger Kinder. Die Kinder nutzten an diesem sonnigen Nachmittag Hüpfstäbe, Diabolos, Springseile und Stelzen, um sich mit Spaß an der Aktion des Präventionsrates zu beteiligen. Dazu verteilten Liesel Sachteleben, Jörg Beckmann und Thomas Pawlik die neuen Schlüsselbänder und Postkarten an die Kinder und Eltern.


Diskussion
über Zusammenarbeit

Schule – Jugendamt in Stadthagen
mit Vertretern des Kreisjugendamtes am 3. April 2008

Themenschwerpunkt der Arbeitsgruppe „Zusammenarbeit Schule- Jugendhilfe“ waren die Stärken und Schwächen der konkreten Zusammenarbeit der Stadthäger Schulen mit dem Allgemeinen Sozialdienst des Kreisjugendamtes.
Moderiert vom Sprecher der Arbeitsgruppe Thomas Pawlik und Astrid Hinse vom Verein Jugendhilfe diskutierten VertrerterInnen der Stadthäger Schulen und Vertreter des ASD über die gemeinsame Arbeit und deren Entwicklungsschancen.
Deutlich wurde der Wunsch von Schule nach einer engeren Kooperation nach einem verlässlichen (Ansprech)-Partner im Jugendamt. Regelmäßiger Austausch z.B. in Fallbesprechungen, gemeinsame Hilfeplangespräche soll die gemeinsame Arbeit prägen.
Das Jugendamt wünscht sich ebenfalls Ansprechpartner in den Schulen und eine rechtzeitige Einbeziehung.
Unklar in Schule scheint weiterhin die Rolle und die Zuständigkeit , insgesamt die Amtswege des Jugendamtes zu sein.
Sehr deutlich wurde der Wunsch nach einer kontinuierlichen Mitarbeit des Jugendamtes im Stadthäger Präventionsrat.
Die engagierte Diskussion mündete in der Bildung einer kleinen Arbeitsgruppe, die sich über eine verbesserte Zusammenarbeit Gedanken machen wird


Aktionstage 2007
mit und für SchülerInnen Stadthäger Schulen für ein gewaltfreies Miteinander:

die Kunstwerke aus Sandstein des workshops "Mit Hammer und Eisen" sowie eine Bilddokumentation über die Aktionstage ausgestellt.

„Es geht – auch ohne Gewalt“
Reporter unterwegs - Hallo,wir sind die coolen Reporter!

Wir waren in einem eigenen Workshop unterwegs und befragten Teilnehmer und Leiter anderer Workshops sowie Personen rund um die diesjährigen Aktionstage 2007 auf dem Bückeberg.

In unserem Medienbus überlegten wir uns Fragen, Abläufe, Themen und bearbeiteten dort nach den Interviews unsere Bilder und schrieben unsere Berichte und Ergebnisse an Computern mit Schreib- und Grafikprogrammen.   >> mehr

„Könnte zwei- bis dreimal so viele Kinder mitbringen“

Zum fünften Mal hat der Präventionsrat „Wir+“ Stadthäger Schüler zu Workshops unter der Überschrift „Es geht – auch ohne Gewalt“ eingeladen. Die Resonanz war ungebrochen. Als „nachhaltig“, „fantasievoll“ und „einzigartig im Landkreis“ wertete Schirmherrin Eva Burdorf, Erste Kreisrätin, die dreitägige Veranstaltung auf dem Bückeberg im jbf-Centrum.
Obernkirchen/Stadthagen. Im Kreis der Organisatoren und Workshopleiter dankte Burdorf allen, die die Aktionstage in jedem Jahr ausarbeiten und durchführen. Es sei eine sehr aufwendige Arbeit. Und, so Burdorf, „es wäre schön, wenn wir ,Wir+‘ an anderen Standorten ebenfalls hätten“. Begeistert vom Präventionsprojekt im fünften Jahr zeigte sich außerdem Bürgermeister Bernd Hellmann, der am letzten Aktionstag der Vorstellung der einzelnen Projekte zusah und -hörte. „Wir werden ,Wir+‘ weiter unterstützen“, versicherte Hellmann.
Zur Teilnahme an sechs verschiedenen gewaltpräventiven Workshops, zum Kennenlernen, zum kreativen Arbeiten und einfach zum „Spaß haben“, waren 76 Schüler der vierten bis siebten Jahrgänge aller Stadthäger Schulen auf den Bückeberg gekommen, dazu begleitende Lehrer, die an einem eigenen Workshop teilnahmen. Die Schüler hätten reges Interesse an den Tagen im jbf-Centrum, erklärten einhellig alle Pädagogen. Allerdings können aus Kapazitätsgründen pro Schule jeweils nur zehn Schüler teilnehmen. „Ich könnte zwei- bis dreimal so viele Kinder mitbringen“, so Rosemarie Blessing, Lehrerin an der Grundschule Am Stadtturm. Besonders kämen bei ihren Schülern die Workshops für „Wilde Mädchen“ und „Wilde Kerle“ an. Im Gebiet der Sonnenbrinkschule gebe „es ja nicht so viel Bäume zum Klettern“, erläuterte Lehrerin Cornelia Krömer.
Die Gruppenangebote in der freien Natur im Wald haben sich etabliert. Das Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungstraining „Wen-Do“, geleitet von Ira Morgan, zählte ebenfalls zum wiederholten Mal zum Angebot. Marco Laufer unterrichtete Schüler im Breakdance. Ute Maibaum half den Schülern, Methoden und Mechanismen zu finden, mit Wut, Ärger und Enttäuschung „anders umzugehen als mit Gewalt.“ Erstmals war eine Künstlerin unter den Workshopleitern vertreten. „Mit Hammer und Eisen“ hieß das Motto von Bärbel Kramer. Die Bildhauerin zeigte, dass Aggressionen positiv wirken können, wenn diese „in kreative Energie umgesetzt“ werden.

Schaumburger Nachrichten vom 18.10.07 - sk


Weltkindertag in Stadthagen 2007

Die Arbeitsgruppe Weltkindertag des Präventionsrates der Stadt Stadthagen hatte zum Weltkindertag 2007 das Thema:
>...man kann doch mal Spaß machen!<
Kinder(T)Räume mit Pippi, Michel, Lotta, Madita, Karlson u.a.

Es geht – auch ohne Gewalt“

Aktionstage 2006
mit und für SchülerInnen Stadthäger Schulen für ein gewaltfreies Miteinander
Vom 9. - 11. Oktober 2006

Der Medienbus auf dem Bückeberg
Ein FLUXUS-Medienbus Bilderbericht    mehr >>


„Warum wollen Rapper mit Texten provozieren?“

Präventionsrat veranstaltet zum vierten Mal Aktionstage gegen Gewalt

Stadthagen. Der Stadthäger Präventionsrat „Wir+“, in dem zahlreiche Schulen und Organisationen mitarbeiten, hat zum vierten Mal Schüler zu Aktionstagen gegen Gewalt eingeladen. Zum dritten Mal trafen sich dazu Schüler der Jahrgangsstufen vier bis sechs sowie Lehrer und Sozialarbeiter im jbf-Centrum auf dem Bückeberg.
„Plötzlich hat uns ein furchteinflößendes Krokodil erschreckt“, beschrieb Caroline Schwebler (11) ein Erlebnis im Wald am jbf-Gelände. Die elfjährige Schülerin vom Wilhelm Busch-Gymnasium und die neunjährige Daniela Nadine Köcher von der Grundschule Am Stadtturm formulierten einen Reportagetext, engagierten sich mit weiteren Jungen und Mädchen im Workshop „Reporter unterwegs“. Das „Krokodil“, ein Baumgebilde, dass die Phantasie der Kinder anregte, wurde mit der Kamera festgehalten, Bild und Text im Internet veröffentlicht. Caroline und ihre „Kollegen“ hatten sich für einen beobachtenden Job entschieden, gingen nicht nur in den Wald, sondern berichteten über die Arbeit der anderen Workshops. Zur Verfügung stand den „Reportern“ der Medienbus „Fluxus“, unter anderem finanziert von der Landeshauptstadt Hannover.
Um Wörter ging es auch bei den Rappern. „Wie kommen gewaltverherrlichende Begriffe in die Rap-Texte?“ Dieser Frage gingen die Schüler nach, lernten, warum Rapper oft mit Worten provozieren wollen. Als Ergebnis des Workshops entstand ein von den Teilnehmern selbst geschriebener Rap, der ohne Gewalt-Vokabular auskommt, sich im Gegenteil gegen Gewalt wendet. Das Musikstück wurde am Schluss der Aktionstage, als alle Workshops ihre Ergebnisse und Erkenntnisse vorstellten, aufgeführt.
Mit „Streit schlichten“ beschäftigte sich eine weitere Gruppe, eine andere mit Selbstbehauptung, Wen-Do für Mädchen wurde angeboten, Waldabenteuer für Jungen und ebenso für „Wilde Mädchen“ waren Workshopthemen. Insgesamt nahmen 80 Schüler und aus jeder teilnehmenden Schule ein Lehrer oder Sozialarbeiter an den Aktionstagen teil. Als Besonderheit stand ein spezieller Workshop für Betreuer auf dem Programm. sk

Schaumburger Nachrichten vom 13.10.06 - sk / Foto: Skamira
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die Karten als pdf-Datei >>hier

„Gewalt ist out“
Präventionsrat ehrt Gewinner des Postkartenwettbewerbs

Stadthagen. Vier strahlende Gewinner und zwei zufriedene Kooperationspartner sind das Ergebnis eines Postkartenwettbewerbs, zu dem der Präventionsrat Stadthagen „Wir +“ anlässlich des „Puma-Soccer-Cups“ im Juni aufgerufen hatte. Die Gewinner präsentierten nun in der Volksbank ihre Karten, die zu einem gewaltfreien Miteinander aufrufen und demnächst in vielen Geschäften und Institutionen Stadthagens ausliegen werden.
„Gewalt ist out, ich bin einer der nicht haut!“, steht in roten Buchstaben auf der Siegerpostkarte. Serhat Celic (11) von der Hans-Christian-Andersen-Schule gestaltete die Karte, die der Jury, bestehend aus dem Präventionsrat, am besten gefiel. Den zweiten Platz belegte Donna Ademi (14) von der Schule Am Schlosspark, gefolgt von Lena Strathmann (11) von der IGS Schaumburg und Patrick Klemme (10) von der GS Bergkette. Am Stand des Präventionsrates ließen die Kinder im Juni ihrer Kreativität und ihren Gedanken freien Lauf. Entstanden sind Karten, die mit Sprüchen wie „Gewalt ist keine Lösung! Schau nicht weg“ zu Zivilcourage aufrufen.
„Eigentlich seid ihr alle Gewinner“, erklärte Thomas Pawlik vom Präventionsrat. Die Entscheidung sei der Jury bei mehr als 100 Postkartenentwürfen nicht leicht gefallen. „Wir fanden es sinnvoll, etwas zu machen, was man auch gebrauchen kann“, sagte Sigrid Krause-Alberski von „Wir+“. „Das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen“, freute sich auch Reinhard Stemme von der Volksbank Hameln-Stadthagen. Die Volksbank ermöglichte den Druck von 2000 Karten, so dass die Gewinnerkarten bald viele Stadthäger in der Hand halten können. Angelehnt an die bekannten Citycards sollen die prämierten Karten nun in Stadthäger Geschäften und Begegnungsstätten wie der „Alten Polizei“ ausgelegt werden. Als Dankeschön erhielten die Gewinner Gutscheine von Stadthäger Firmen und Einrichtungen. wil

Schaumburger Nachrichten vom 26.09.06 - will / Foto: wil
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Aktionstag
2009
2008
2007

 

Weltkindertage
2008
2007

Präventionsrat unterstützt Speedscoccer

6. Stadthäger Stadtkonferenz

Tag der Familie am 15.05.2008

Zusammenarbeit Schule – Jugendamt in Stadthagen

Presse:
Präventionsrat veranstaltet zum vierten Mal Aktionstage gegen Gewalt
Schaumburger Nachrichten vom 13.10.06

„Gewalt ist out“
Präventionsrat ehrt Gewinner des Postkartenwettbewerbs
Schaumburger Nachrichten vom 26.09.06